Der Leuchtturm



-

Sehen Sie die Livesendung von DNGLS an, die mit einer Drone vom Leuchtturm von Pontusval gefilmt wurde

Wie eine weiße Möwe, die übers Meer blickt und den Horizont überwacht, thront der kleine Leuchtturm von Pontusval, seit er am 15. September 1869 zum ersten Mal angezündet wurde.

Er wurde damals errichtet, um vor den gefährlichen Riffen entlang der Küste der Legenden zu warnen, und er ist auch heute noch das Bindeglied zwischen dem Leuchtturm der Ile Vierge und demjenigen der Insel Batz.  Er steht seit 2011 unter Denkmalschutz, und die Nationale Gesellschaft zum Schutz der Leuchttürme Phares et Balises, die Eigentümerin des Gebäudes, ist für seine Instandhaltung zuständig.


Die Magie dieses Ortes wird noch verstärkt von den Stränden mit feinem Sand, gesäumt von Felsen, die von Wind, Meer und der Zeit geformt wurden.


Er befindet sich in der neuen Gemeinde Plounéour-Brignogan-Plages und ist einer der Juwelen, die man bei einem Urlaub an die Küste der Legenden gesehen haben muss.
 

 

Die Hüterin des Leuchtturms

 

Marie-Paule ist seit 1968 die Wärterin des Leuchtturms und kennt alle seine Winkel! Er hat keine Geheimnisse mehr für sie, und in all diesen Jahren hat sie so viele Erinnerungen gesammelt, wie die 50 Stufen der Treppe, die zur Turmspitze führt. Bei jedem Sturm musste sie schnell hinaufsteigen, wenn die Elektrizität den Winden nicht standhielt! 35 Jahre lang waren der Leuchtturm und seine Wärterin morgens und abends auf dem Posten, wie ein altes Ehepaar, um dieses Leuchten aufrechtzuerhalten, das für die Menschen auf dem Meer so wertvoll ist.


Seit 2003 ist der Leuchtturm nun automatisiert, doch Marie-Paule ist immer noch da.  Sie ist in Brignogan geboren und war häufig mit ihren Kindern allein, wenn ihr Mann, der in der Handelsmarine arbeitete, lange unterwegs war. Doch ihren steinernen Verbündeten, mit dem sie so viele Jahre in Einklang gelebt hatte, wollte sie auf keinen Fall im Stich lassen.


Deshalb wohnt sie auch heute als Rentnerin noch hier und sie wird die letzte Bewohnerin des kleinen Hauses mit Leuchtturm sein, dessen Licht aus 18 m Höhe über 10 Seemeilen reicht (rund 18 km).


 

The legend of the dragon

Künstlerische Installation während der "Ribin' de l'imaginaire"

 

Jeder Ort hat seine Legende.

Die Legende von Pontusval erzählt vom Drachen des Elorn, dem jeden Samstag ein Mensch geopfert wurde, der unter der Bevölkerung von La Roche-Maurice ausgelost wurde, um seinen großen Hunger zu stillen. Als der Seigneur Elorn erfuhr, dass das Los auf seinen zweijährigen Sohn gefallen war, zog er es vor, sich zu ertränken, als sein Kind diesem Monster auszuliefern.


Zum Glück wurde er von zwei Rittern gerettet, die diese verzweifelte Geste erstaunt beobachtet hatten. Elorn der Heide erklärte ihnen dann die Gründe für seine Verzweiflung, und die Ritter versprachen ihm, dass sie ihn für immer von diesem Tier befreien würden, wenn er sich taufen ließe. Dieses Angebot nahm er sogleich an.


Mit viel Mut und Anstrengung fingen sie das Monster und warfen es am Kap von Pontusval ins Meer, wo es ertrank.
So versteht man die Herkunft des Namens von Pontusval, bretonisch Poul beuz en eval , besser, denn er bedeutet „Abgrund, in dem das Tier ertränkt wurde“.

 

Pontusval und seine Umgebung

 

On the GR®34 Pontusval lighthouse can be the start of many aventures

With, obviously the Site of Meneham and its guard house between rocks, just 2.4 kilometres walking !

 

Chapelle Pol - 450 Meter

La chapelle Pol, à deux pas du phare © M. Le Tissier - TCDL

Die Kapelle wurde im 16. Jahrhundert inmitten der Felsen auf den Ruinen von mehreren Vorgängergebäuden errichtet, darunter eine ehemalige Klosterstätte, die von Saint-Pol-Aurélien gegründet wurde. 1870 wurde sie teilweise wieder aufgebaut.


Die aus Granit erbaute Kapelle ist von einem kleinen Kreuz und einem herrlichen Bildstock („Calvaire“) umgeben. Auf dem Gipfel eines benachbarten Felsens wurde ein Wachposten für den Zöllner eingerichtet, zu dem man über eine in den Stein gehauene Treppe gelangt. Dieses Wachhaus gehörte zum ehemaligen Befestigungsplan für die Überwachung der Küste unter der Leitung des Festungsbaumeisters Vauban am Ende des 17. Jahrhunderts. Die Milizsoldaten der Capitainerie von Aber-Wrac’h waren dort stationiert, um die feindlichen Schiffe und etwaige Schiffbrüche zu überwachen, vor allem aber die Plünderung von Wracks.


Damals diente die kleine Kapelle vor allem als Wachhaus.
 

Der Fluch des Pfarrers


Man erzählt sich, dass eines Nachts ein heimkehrender Seemann von einem heftigen Gewitter überrascht wurde, so dass er nicht nach Hause konnte. Er suchte Schutz in der Kapelle, um dort die Nacht zu verbringen. Als es Mitternacht schlug, leuchteten zwei Kerzen auf und es erschien ein Priester. Dieser Anblick versetzte den Matrosen in Angst und Schrecken, so dass er sich in seiner Ecke zusammenkauerte und kaum zu atmen wagte. Der Priester begann seine Messe: „Introibo ad altare Dei… „ wiederholte er eindringlich, in der Hoffnung auf eine Antwort, die nicht kam… bis die Kerzen erloschen und der Priester verschwand.


Lange nach diesem Abenteuer beschloss der Seemann, dem Pfarrer von Plounéour-Trez davon zu berichten. Der empfahl ihm, wieder in die Kapelle zu gehen, und erklärte ihm, wie er bei der Messe zu antworten habe. Im folgenden Jahr kehrte der Seemann am selben Tag dorthin zurück... und das Zeremoniell begann von Neuem. Wie versteinert nahm der Seemann seinen ganzen Mut zusammen und antwortete dem Pfaffen.


Am Ende der Messe dankte dieser ihm und erklärte ihm, dass er eine Seele aus dem Fegefeuer sei und gezwungen, an jedem Jahrestag seines Todes hierher zu kommen, um in dieser kleinen Kapelle die Messe zu halten, bis ihm jemand antwortet. An diesem Tag ermöglichte ihm also der Seemann, seine Buße zu vollenden.

 

Der Menhir von Men Marz

Haut de 8.50 mètres, le menhir d emen marz est l'un des plus grand du Finistère © E.Berthier - TCDL

In Plounéour-Brignogan-Plages befindet sich der Men Marz, einer der größten, aber auch einer der am ersten christianisierten Menhire der Bretagne.


Er wurde zwischen 4500 und 2500 Jahren v.Chr. errichtet und seine Basis ist nicht im Boden eingegraben, sondern er steht im Gleichgewicht auf dem Boden. Er ist seit 1889 unter Denkmalschutz und gehört zu den vier höchsten Menhiren Frankreichs.

Die Hochzeit steht bevor!


Der Menhir weist auf 2/3 seiner Höhe eine deutliche Kerbe auf.
Man erzählte sich, dass die jungen ledigen Frauen zum Menhir de Pontusval gingen und einen Stein an den Rand dieser Kerbe warfen. Wenn er dort liegen blieb, sollten sie noch im selben Jahr heiraten.
Die Hochzeit war wichtig im Leben der Menschen und direkt mit der Fruchtbarkeit verbunden.


 

Discovery of lighthouses - g

Discovery of lighthouses - g

Brest region has the greatest concentration of lighthouses!

Mostly because of the geography of the sector with its rocky coasts and multiple islands.

Between "paradise" and "purgatory" (nicknames of the lighthouse), come and discover them with "La route des phares".